Vom Fernseher
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Von dem Fernsehen wüßte ich viel zu erzählen,
wie es atmet die Welt, wie es schadet den Seelen.
Mancher meint zwar, er hätte darüber die Macht,
und wird dennoch in traurige Knechtschaft gebracht!

Doch ich kenne ein Mittel, um dem zu entfliehen,
und das heiß
t: Laß dein Inneres himmelwärts ziehen!
Dort sitzt herrlich zur Rechten bei Gott auf dem Thron
der Herr Jesus, dein Heiland, der ewige Sohn!

Damals unter die Engel erniedrigt auf Erden,
sollte Ihm als Belohnung die Herrlichkeit werden.
Er vollendete siegreich den irdischen Lauf,
zieht der Seinigen Blick zu Sich Selber hinauf.

Wo dein Schatz ist, wird immer dein Herz auch gefunden.
Kannst du glü
cklich zum Preis deines Heilands bekunden:
Ich bin Bürger des Himmels und weile so gern
in vertrauter Gemeinschaft bei Ihm, meinem Herrn!?

Welche Zukunft liegt auch deinem Glaubensblick offen,
denn bald endet im Schauen das jetzige Hoffen:
Was kein Auge gesehen, kein Ohr je gehö
rt,
was kein Herz je ersonnen, wird dir dann beschert!

Sieh, das Fernsehen kann solchen Weitblick nicht geben;
es belastet und hindert das geistliche Leben.
Lieber heute als morgen mach davon dich frei,
da die Blickrichtung nur noch nach oben hin sei!

G.L.